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12.11.2009
Gleich zwei Nullrunden für Rentner
Zuletzt höchste Rentenerhöhung seit zehn Jahren
Allerdings profitierten die Ruheständler zuletzt davon, dass der anpassungsdämpfende Riesterfaktor in der Rentenformel ausgesetzt wurde. Damit sollten auch die Rentner von der bis 2008 noch guten Konjunktur etwas abbekommen. Zum 1. Juli dieses Jahres gab es dadurch und mitten in der Krise die mit 2,4 Prozent im Westen und 3,4 Prozent im Osten höchste Rentenerhöhung seit mehr als zehn Jahren.Rentengarantie verhinderte Kürzung
Die Erwerbstätigen sorgen gemäß des "Generationenvertrags" mit ihren Beiträgen für die Alterseinkommen der Ruheständler. Sinkt die Lohnsumme, wie zum Beispiel in Krisenzeiten, müssten die Renten eigentlich sinken. Doch durch die noch von der großen Koalition im Sommer beschlossene Rentengarantie sollen Kürzungen auch bei sinkenden Löhnen verhindert werden.Weitere Nullrunden nicht ausgeschlossen
Den Preis für die "Wohltaten" werden die Senioren später bezahlen müssen: durch neue Nullrunden wie nun höchstwahrscheinlich 2010 und 2011 oder Mini-Anpassungen in wirtschaftlich besseren Zeiten, da dann die zuvor nicht vollzogenen Kürzungen mit einberechnet werden müssen.
Nicht vorgenommene Rentenkürzungen werden nachgeholt
Gunkel wies darauf hin, dass nur durch die Rentengarantie eine Rentenkürzung um etwa 0,5 Prozent im kommenden Jahr vermieden werden kann. Diese wird aber in den Jahren nach 2012 durch Verrechnung mit dann möglichen Rentenerhöhungen nachgeholt. Nachzuholen seien in den Jahren bis 2016 nicht vorgenommene Rentenkürzungen im Umfang von 3,5 bis 4 Prozent. Dazu werden dann Rentenerhöhungen um jeweils die Hälfte gekürzt.Quelle: dpa, t-online.de
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